Wertvolle Tipps zur Zahngesundheit

  • Die Angst vor der Zahnbehandlung

    Die Angst vor der Zahnbehandlung

    1. Wie äußert sich Angst vor einer Zahnbehandlung

    Viele Patienten freuen sich nicht unbedingt auf Ihren Zahnarztbesuch.
    Einige Patienten, auch Erwachsene, vermeiden selbst dringend nötige Behandlungen, weil Sie große Angst vor Schmerzen haben, die mit der Untersuchung und Heilung der Zähne zu tun haben.
    Es gibt aber auch eine Reihe von Patienten, die sich vor einer Behandlung einfach unwohl fühlen, aber dies nicht als Angst bezeichnen würden. Der Mund wird trocken, man bekommt feuchte Hände, man macht sich viele Gedanken, was möglicherweise alles passieren wird. Kinder weinen manchmal vor und während der Behandlung, auch wenn nichts weh tut.

    2. Wie entsteht Angst vor der Zahnbehandlung?

    Jeder Mensch möchte „unversehrt“ bleiben. Es rufen sich vor der Behandlung bereits durch den Gedanken an Behandlungsmaßnahmen wie „Bohren“ oder „Spritzen“ unangenehme Gefühle hervor. Dabei ist Angst nichts Unvernünftiges.
    Angstgefühle sorgen dafür, dass man Gefahr vermeidet. Das heißt der Patient fühlt sich durch die Behandlung gefährdet, auch wenn er weiß dass Ihm der Arzt helfen will. Solche Gefühle entstehen, wenn man entweder schlechte Erfahrungen gemacht hat, oder wenn man den Eindruck hat, dass der Zahnarzt nicht „vorsichtig“ genug mit einem umgeht.

    3. Was kann man gegen Angst vor der Zahnbehandlung tun?

    Obgleich eine gewisse Besorgnis in der Behandlung vernünftig ist, gibt es für große Angst meist keinen Grund. Selbst bei sehr langwierigen oder schmerzhaften Eingriffen sorgen Anästhesie und moderne Geräte heute für eine geringe Belastung.
    Es entstehen meist eher bei chirurgischen Eingriffen Schmerzen nach der Behandlung, seltener bei Füllungstherapien oder Wurzelbehandlungen.
    Sprechen Sie mit uns darüber, ob eine Einnahme von schmerzlindernden Tabletten direkt nach der Therapie sinnvoll ist .Während der Behandlung sind Schmerzen heute durch moderne Lokalanästhesie (Spritzen) vermeidbar.
    Reden Sie mit uns über Ihre Angst und vereinbaren Sie ein Zeichen, um jederzeit die Behandlung unterbrechen zu können.
    Wenn die Angst so stark ist, dass sie zur Vermeidung der notwendigen Behandlung führt, helfen die genannten Argumente wenig. Gerade in solchen Fällen schaffen es die Patienten meist alleine nicht, ihre Angst zu bewältigen und einen Zahnarzt aufzusuchen.
    Hier kann es hilfreich sein vor der Behandlung eine Begleitperson zu organisieren und den Arzt der Wahl zu zweit aufzusuchen .Schon bei der Terminvereinbarung sollte man darauf hinweisen, dass große Angst vor Zahnbehandlungen besteht.
    Gut geschultes Praxispersonal kann dann dabei helfen, einen geeigneten Termin zu finden und entsprechende angstlindernde Maßnahmen vorzubereiten und durchzuführen.
    Hier helfen beispielsweise Atemtechniken, gründliche Aufklärung, Pausen während der Behandlung.
    Bei Kindern kann durch spielerische Methoden abgelenkt werden.
    Bei besonders starken Ängsten kann auch eine Verhaltenstherapie, die von der Krankenkasse bezahlt wird, sinnvoll sein.
    Darüber hinaus gibt es Medikamente, die vor oder während der Behandlung eingesetzt werden können und die Angst mindern.
    Lachgas und Vollnarkose müssen hier ebenfalls genannt werden.
    Dennoch sind mit diesen Maßnahmen Behandlungen möglich, wenn Patienten die Verhaltenstherapie abbrechen oder ein Notfall vorliegt.
    Entscheidend ist, dass bei fehlenden regelmäßigen Besuchen beim Zahnarzt die Mundgesundheit ernsthaft bedroht ist. Daher sollte mindestens das individuelle Risiko diagnostiziert werden, ohne das sofort behandelt werden muss.
    Daher besser früh einen Termin bei uns vereinbaren, so lange keine akuten Beschwerden vorliegen. Nur so kann man in Ruhe besprechen, was zu tun ist.

  • Die zahngesunde Ernährung

    Dazu gehört auch mindestens zweimal täglich Zähneputzen und
    die Verwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen.
    Aber auch die Ernährung spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

    1. Sie essen gerne Süßigkeiten, kein Problem

    Beachten Sie hierbei nur einige Regeln:

    • Nicht häufig zwischendurch, sondern lieber Tagesration auf einmal, gilt
      auch für Süßgetränke.( Cola, Limonaden oder Wein)
    • Am besten nach den Hauptmahlzeiten.

    2. Zähneputzen nach den Mahlzeiten

    Warten Sie mit dem Zähneputzen nach den Hauptmahlzeiten ca. 30 Minuten. Warum? Weil Säuren in Lebensmitteln den Zahnschmelz aufweichen und dieser sich nach etwa 30 Minuten regeneriert hat.

    3. Unser natürlicher Zahnschutz

    Unser Speichel ist wohl der intelligenteste Zahnschutz den es gibt.
    Er umspült die Zähne und entzieht den Lebensmitteln Mineralien ,die er dann in die Zahnstruktur einbaut.
    Sie können dies auch unterstützen, indem Sie zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons kauen.
    Falls Sie Medikamente nehmen die einen „trockenen“ Mund verursachen ,erhöhen Sie damit Ihr Risiko auf Karies, unsere Prophylaxehelferinnen geben Ihnen hierzu gerne Tipps, fragen Sie einfach nach.

    4. Stärken Sie Ihren Zahnschmelz

    Fluorid ist der Baustein hierfür, er härtet den Zahnschmelz und ist in einigen Lebensmitteln, wie zB. Fisch, fluoridiertem Salz und Mineralwässern enthalten.
    Milchprodukte sind ebenfalls gut, denn Sie enthalten Kalzium, einen Baustein unserer Zähne. Durch Fluoridgels und fluoridhaltige Zahncreme und entsprechende Mundspüllösungen beugt man ebenfalls Karies vor.

    5. Vollwertige Ernährung für „Körper und Zähne“

    Rohes Gemüse, Nüsse und Vollkornbrot haben viele Vorteile. Sie bieten Kariesbakterien keinen leicht verwertbaren Zucker und den Zähnen und der Kiefermuskulatur ein gutes Training. Außerdem regen das Kauen die Speichelproduktion an und stärken das Zahnfleisch.

  • Die richtige Zahnreinigung

    Liebe Patientin, lieber Patient!
    Zur optimalen Zahnreinigung gehören mehrere Faktoren.
    Zum einen die Wahl der richtigen Zahnbürste und der richtigen Zahnpasta.
    Zum anderen die richtige Putztechnik und der korrekte Gebrauch alternativer Zahnpflegeprodukte.

    Die richtige Technik

    Vor jedem Putzen den Mund gründlich durchspülen.
    Putzen Sie Ihre Zähne immer nach einem festen Schema damit keine Zähne vergessen oder vernachlässigt werden.
    Schrubben sie nicht fest und waagerecht, sondern in kurzen sanften Bewegungen, welche in einen Winkel von 45 Grad am Zahnfleischrand ansetzt und rüttelnd in Richtung Zahnkrone geht.
    Wenn Sie Obst oder Fruchtsäfte konsumiert haben, also säurehaltige Nahrung, warten Sie 30 Minuten bis zum Putzen!!!

    Die richtige Zahnbürste

    Die passende Zahnbürste kann das Ergebnis beim Putzen deutlich verbessern. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der richtigen Zahnbürste.
    Um Ihre Zahnbürste zum Beispiel vor Keimablagerungen zu schützen, sollten Sie diese nach jedem Gebrauch mit heißem, klarem Wasser ausspülen. Wechseln Sie die Zahnbürste alle zwei Monate.

    Die richtige Zahnpasta

    Folgende Punkte sind bei der Wahl der richtigen Zahnpasta zu beachten.
    Viele Zahnpasten enthalten Fluorid, dieser festigt den Zahnschmelz. Achten Sie darauf das der Fluoridgehalt zwischen 1000 und 1500ppm liegt. Dieser steht auf jeder Zahnpastatube.
    Putzkörper wie Marmor oder Schlämmkreide so genannte „abrasive Stoffe“ schmirgeln Zahnbeläge von den Zähnen.
    Für Kinder gibt es spezielle, kindgerechte Zahnpasta mit geringerer Fluoridmenge (500ppm)
    Für Allergiker gibt es Zahnpasten die ohne ätherische Öle, Menthol, Geruchs-oder Geschmacksstoffe auskommen.

    Ergänzende Zahnpflegeprodukte

    Zahnseide

    Zum Reinigen der Zahnzwischenräume, ein gutes Mittel.
    Nehmen sie etwa 30-50 Zentimeter Zahnseide, und wickeln Sie diese um einen Finger Ihrer Hand.
    Danach führen Sie den Faden zwischen zwei Zähnen hindurch und bewegen Ihn sanft mit sägenden Bewegungen vor und zurück .Bitte achten Sie darauf das Sie nicht ins Zahnfleisch schneiden.
    Zungenreiniger. Da sich auf der Zunge bakterielle Beläge bilden, welche zu Mundgeruch führen, benutzen Sie sogenannte Zungenschaber oder-Bürsten. Vor allem im hinteren Drittel der Zunge.

    Mundspüllösungen

    Bitte verwenden Sie medizinische Mundspüllösungen nur in geringer Konzentration.

    Zahnpflege Kaugummis ohne Zucker

    Durch das Kauen solcher Kaugummis wird der Speichelfluss angeregt, welches einen positiven Effek t auf die Zähne hat.

    Haben Sie Fragen rund um Zahnpflege und Produkte?

    Wir beraten Sie gerne beim Kauf und der Anwendung.
    Fragen Sie uns bei Ihrem nächsten Kontrolltermin oder rufen Sie uns an, und wir vereinbaren einen Termin.

  • Nach dem Bleaching ist vor dem Bleaching

    Liebe Patientin, lieber Patient,
    wir haben bei Ihnen ein Bleaching durchgeführt. Damit Sie sich möglichst lange über Ihre weißen Zähne freuen können hier ein paar wichtige Tipps.

    Direkt nach dem Bleaching

    Ihre Zähne nehmen in den ersten 24 Stunden nach der Behandlung verlorengegangene Flüssigkeit auf, welche Ihnen durch die Behandlung entzogen wurde, ein natürlicher Prozess. Sie dunkeln hierbei etwas nach.

    Worauf ist in dieser Zeit zu achten?

    Einige Lebensmittel wie z.B. Kaffee, Tee, Cola, Rotwein und andere Softdrinks sowie Senf und Ketchup enthalten Farbpigmente welche sich im Zahnschmelz einlagern können.
    Sie sollten auf diese nach Möglichkeit in dieser Zeit verzichten und ebenfalls nicht rauchen.
    Benutzen Sie eine weiße Zahncreme ohne Streifen und verzichten Sie auf Mundspülungen, da diese ebenfalls die Zähne einfärben können.
    Unbedenklich sind z.B. Wasser, Milchprodukte, Bananen, geschälte Äpfel, Nudeln, weißer Reis und Kartoffeln.
    In den ersten Tagen nach dem Bleaching können Ihre Zähne ein wenig empfindlicher sein.
    Wir können Ihnen hierzu ein Fluorid-Gel auftragen oder empfehlen Ihnen ein entsprechendes Produkt. Sie können in den ersten Wochen nach der Behandlung eine Zahncreme für empfindliche Zähne verwenden.

    Wie erhalte ich mein strahlend weißes Lachen?

    Durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Hierbei werden alle Beläge und Verunreinigungen an den Zähnen und Zahnzwischenräumen entfernt.
    Dies bietet ebenfalls einen Schutz vor Karies und Zahnfleischentzündung. Es ist sinnvoll seinen Konsum an Rotwein, Kaffee, Tee und Rauchen einzuschränken, da dieser die erneute Einfärbung der Zähne unterstützt.
    Wenn Sie dies alles beachten ist es möglich, dass Ihre Zähne mehrere Jahre ihren weißen Glanz behalten.Falls Sie dann später etwas nachdunkeln können Sie problemlos noch einmal aufgehellt werden.

    Unser Praxisteam steht Ihnen hierfür gerne beratend zur Seite.

  • Prothesenreinigung

    Prothesenreinigung

    Damit Sie lange Freude an Ihrer herausnehmbaren Zahnprothese haben, hier einige Pflegetipps.
    Nach jeder Mahlzeit die Prothese aus dem Mund nehmen und
    mit klarem Wasser spülen.
    Beim säubern bitte Vorsicht, legen sie ein Handtuch oder
    ähnliches darunter, wenn sie die Prothese
    z.B. im Waschbecken reinigen.
    Reinigen Sie die Prothese jeden Tag einmal mit einem
    Reinigungsgel und einer speziellen Prothesen- oder weichen
    Zahnbürste. Wichtig sind hierbei die Zahnzwischenräume. Wir
    können ihnen ein gutes Reinigungsmittel empfehlen und
    zeigen Ihnen in unserer Praxis die richtige Technik.
    Benutzen Sie keine herkömmliche Zahnpasta. Sie enthält
    abtragende Stoffe und diese könnten Ihren Zahnersatz zerkratzen.
    Nachdem Sie die Prothese gereinigt haben, spülen Sie diese
    gut mit Wasser ab.
    Bevor Sie die Prothese einfügen, kontrollieren Sie diese auf
    Schäden. Reparieren Sie Schäden niemals selbs. Kommen Sie
    zu uns in die Praxis, wir helfen schnell und fachgerecht.
    Sie sollten die Prothese mehrmals im Monat mit einer
    speziellen Lösung reinigen z.b. mit dem Wirkstoff Chlorhexidin.
    Bei Ihren halbjährlichen oder jährlichen Kontrollterminen in
    unserer Praxis reinigen wir Ihre Prothese mit einem speziellen
    Gerät, welches Zahnstein oder Beläge beseitigt. Anschließend
    ist Ihre Prothese wieder gründlich sauber und sieht aus wie neu.

    Was ist noch wichtig???
    Auch die Pflege Ihrer Mundschleimhaut ist für den beschwerde-
    freien Sitz einer Prothese wichtig.
    Reinigen und massieren Sie diese täglich zweimal. Hierfür gibt
    es spezielle Kompressen.
    Wickeln Sie diese um Ihren Zeigefinger, tauchen Sie diese in
    Kamillen-oder Salbeitee.
    Benutzen Sie wenn nötig einen Spiegel um einen besseren
    Blick zu haben.
    Reinigen Sie nun mit der Kompresse den Oberkiefer- und
    Unterkieferkamm, Ihre Zunge und Ihren Gaumen.
    Spülen Sie danach den Mund aus.
    Falls Sie Rötungen oder Entzündungen sehen, welche nach
    sieben Tagen noch nicht verschwunden sind, suchen Sie
    unsere Praxis auf.
    Wir klären dann mit Ihnen gemeinsam die Ursachen ab.

    Zu guter Letzt noch ein Tipp. Sie sollten mindestens ein- bis zweimal pro Jahr zur Kontrolluntersuchung in unsere Praxis kommen.
    Dies stellt einen hohen Tragekomfort und eine lange Lebensdauer Ihrer Prothese sicher.

    Für weitere Fragen steht ihnen unser Praxisteam jederzeit zur Verfügung.

  • Wie verhalte ich mich vor und nach einem chirurgischen Eingriff

    Liebe Patientin, lieber Patient,
    Um den Heilungsprozess zu unterstützen, sollten Sie einige Verhaltensregeln nach einem zahnärztlichen operativen Eingriff beachten.

    Vor dem Eingriff

    Bei ausschließlich örtlicher Betäubung können Sie vorher essen und trinken.
    Informieren Sie uns vorab, ob Sie Medikamente oder Naturheilmittel einnehmen oder eingenommen haben.
    Verzichten Sie mindestens 7 Tage vorher auf Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure enthalten oder andere blutverdünnende Mittel, halten Sie mit ihrem Hausarzt Rücksprache.
    Falls die Einnahme von Antibiotika vor dem Eingriff, aus prophylaktischen Gründen nötig ist, halten Sie sich bitte an die vorgegebene Dosierung.

    Nach dem Eingriff

    Essen und Trinken

    Essen Sie erst wieder, wenn die örtliche Betäubung zurückgegangen ist. So kommt es nicht zu Bisswunden und Verbrennungen. Kauen Sie auf der nicht behandelten Seite und vermeiden Sie direkten Kontakt mit der Wunde.
    Verzichten Sie auf sehr kalte, heiße, scharfe oder saure Lebensmittel . Milchprodukte und Süßigkeiten können die Heilung negativ beeinflussen. Besser auf gekochte weiche Nahrung zurückgreifen.
    Trinken Sie keinen Alkohol und rauchen Sie nicht.

    Blutung und Nachblutung

    Da ein operativer Eingriff immer mit einer Wunde verbunden ist, kann es zu Nachblutungen kommen. Stillen Sie die Blutung mit einer sterilen Mullbinde oder einem sauberen Stofftaschentuch, indem Sie es auf die Wunde legen und aufbeißen.
    Vermeiden Sie sportliche Aktivitäten und Wärme. Lagern Sie beim Schlafen den Kopf in einer höheren Position.
    Hält die Blutung an setzen Sie sich mit Ihrer Praxis oder dem zahnärztlichen Notdienst in Verbindung. Auf jeden Fall sollten Sie Saugen und häufiges Ausspucken, sowie Spülungen vermeiden.

    Schmerzen

    Nach einem oralchirugischen Eingriff sind Schmerzen möglich. Sie sollten allerdings nach zwei Tagen abklingen. Sie können schmerzlindernde Medikamente einnehmen, die wir oder Ihr Apotheker Ihnen empfehlen. Vermeiden Sie Schmerzmittel mit blutverdünnenden Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure z.B. Aspirin®. Sie können zu Nachblutungen führen.
    Sollten Sie trotz allem nach ein bis drei Tagen pochende Schmerzen haben, suchen Sie umgehend Ihre Praxis oder den zahnärztlichen Notdienst auf. Dies kann eine Infektion bedeuten, welche behandelt werden muss.

    Schwellungen und Blutergüsse

    Schwellungen können bedingt durch operativ irritierte Schleimhäute oder Gewebe auftreten und werden durch Wärme innerhalb der ersten 48 Stunden verstärkt. Deshalb kühlen Sie die betroffene Mundregion jeweils rund 15 Minuten und machen Sie zwischendurch immer eine etwa fünfminütige Pause.
    Treten erneute Schwellungen auf setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

    Mundhygiene und Zähneputzen

    Putzen Sie Ihre Zähne sorgfältig. Sparen Sie allerdings die Wunde aus, um mechanische Irritationen zu vermeiden.

    Spülen

    Mundspülungen können die Mundhygiene unterstützen und die Wundinfektion reduzieren. Gegebenenfalls werden wir Ihnen eine entsprechende Mundspülung empfehlen. Sie sollten diese allerdings nur ab und zu verwenden. Häufiges Spülen und Saugen kann an der Wundstelle zu Irritationen führen.
    Nach dem Essen können Sie Ihren Mund mit abgekochtem Wasser oder ungezuckertem Kamillentee spülen.

    Autofahren oder Maschinenbedienung

    Durch örtliche Betäubung und besonders durch Vollnarkose kann es zu verminderter Reaktionsfähigkeit kommen. Ihre Fähigkeiten Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen sind daher herabgesetzt. Lassen Sie sich nach dem Eingriff von jemandem abholen.

    Nachsorgetermin

    Nachsorgetermine in entsprechenden zeitlichen Abständen sind für die Wundheilung unerlässlich. Hierdurch können entzündliche Prozesse frühzeitig erkannt und vermieden werden. Hierbei wird beispielsweise Nahtmaterial entfernt oder wir spülen die Wunde.
    Bitte rufen Sie uns an oder kommen Sie in unsere Praxis, falls Probleme auftreten oder Sie verunsichert sind.
    Wenden Sie sich in dringenden Fällen außerhalb der Sprechzeiten an den zahnärztlichen Notdienst.
    Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!

    Ihr Praxisteam

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